Medellín

Mein Startpunkt für die Solo-Reise durch Kolumbien ist Medellín. Ich bin jetzt schon den zweiten Tag dort und hab einen ersten Eindruck bekommen. Vor allem, weil ich heute eine free walking tour gemacht und dabei Einiges erfahren habe.

Als Erstes sind mir die super netten Leute aufgefallen, z.B. der Taxifahrer vom Busbahnhof mit dem ich nett geschnackt habe, zwei Mädels, die mich eingeladen haben, mit ihnen zu essen, die Hostelrezeptionisten und der Tourguide! Sie sind auf jeden Fall total stolz auf ihre Stadt und ihre Region, dass sie sich so gut entwickelt haben. Aber vor allem sind sie mega offen und freundlich. Also es gibt natürlich solche und solche, aber als Tourist wird man wenigstens nicht ständig blöd angeschaut!

Die Geschichte von Medellín ist ganz schön krass, noch vor 30/40 Jahren hatten die Leute Angst, auf die Straßen zu gehen, mussten sich verstecken, weil mal wieder rumgeschossen wurde, aber heute merkt man davon nur noch wenig. Die meisten Leute sind immer gut drauf, reden nicht über Pablo Escobar oder die „Tragödie“ und verdrängen es einfach. Auf den Straßen habe ich mich auch nicht so unsicher gefühlt wie in Bogotá und es ist alles irgendwie ein bisschen heller.

Plaza Botero & Museo de Antioquia

In Downtown hingegen wird man von allen Seiten angesprochen, es wird alles mögliche angeboten und dabei gibt es nicht nur Läden auf jeder Seite, es werden auch Wägen mit Früchten, Säften, Snacks herumgeschoben und es stehen Stände mit allem möglichem herum. Da sollte man vielleicht schon auf seine Tasche aufpassen und mir ist das nach ner Weile auch genug, aber es gehört irgendwie auch dazu.

Medellín und Pablo Escobar sind auf jeden Fall nicht so, wie es in Netflix‘ „Narcos“ dargestellt wird. (Die Serie ist natürlich trotzdem nicht schlecht!) Aber ich bin noch gespannt auf eine Tour durch das ehemalig gefährlichste Viertel der Stadt (Comuna 13), wo ich bestimmt noch ein bisschen mehr erfahren werde.

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