Endlich ist es soweit!! Am 18.2. verspätet um 10 Minuten ist Sarah in Barranquilla gelandet und ich stand natürlich schon am Ausgang bereit, um sie zu empfangen, das Taxi organisiert und voller Vorfreude! Nachdem sie dann 36 Leute im Flugzeug vorgelassen hat, durch die provisorische Ankunftshalle gelaufen ist, am falschen Gepäckband stand und als eine der Letzten herausgekommen ist, gab es erstmal eine diiicke Umarmung! Danach war Sari von tiefstem Herzen erwärmt und musste ertsmal ihren Pulli ausziehen, den sie über Top und T-Shirt anhatte (inklusive Thermostrumpfhose und die zwei Jacken hingen auch schon unbenutzt am Rucksack). Ja, in Barranquilla ist es auch ziemlich heiß, so um die 30°C, aber unserem kleinen Fröstelchen wird doch erst richtig warm ab 36°…
Der Taxi-Fahrer war dann unter der Nummer doch nicht erreichbar, aber stand dann doch am Ausgangsbereich und hat mit leicht panischem Blick nach uns Ausschau gehalten (ich hatte eben auch noch nicht für die Hinfahrt bezahlt…). Im Hostel angekommen war erstmal Zähneputzen wichtig, aber wir haben uns auch schnell zum Frühstück aufgemacht, dass nur einen kurzen Weg zu Fuß entfernt war (, wenn man nicht erst in die falsche Richtug gelaufen wäre…). Die Französin, die ich am Vortag kennengelernt habe, war dann doch nicht mehr da und hat alleine gefrühstückt, weil wir wahrscheinlich zu lange gebraucht haben, aber so hatten wir wenigstens ganz viel Zeit für tiefsinnige Gespräche, Berichte von den vergangenen Monaten und philosophische Fragen. Das alles natürlich bei einem superlecker Frühstück mit kolumbianischen Kaffee!!

Weil Barranquilla nur ca. 3 touristische Aktionen anzubieten hat, haben wir uns für das Stadtzentrum entschieden, von dem aus man leicht zum tollen Karibikmuseum kommt! Der Hauptpark war dann aber eher ein Betonplatz und die Kathedrale war auch geschlossen. Weiter unten gab es aber noch einen schönen Wasserlauf mit kleinen Fontänen und wir haben die ersten Karnevalsvorbereitungen gesehen.

Im Einkaufszentrum war es dann doch noch am Angenehmsten dank der Klimaanlage und dem leckeren Smoothie-Saft! Dort haben wir mal wieder ein bisschen gelabert, sind geschlendert und einkaufen gegangen. Aber weil der Tag noch so lang war, haben wir uns doch noch für das Museum entschieden, weil es wirklich empfohlen wird. 15 Minuten später standen wir leider vor einer verschlossenen Tür, aber der nette Sicherheitsmann empfiehl uns ein anderes neues Museum nur einen Block entfernt. Unsere Lust an Museen war dann vergangen, aber wir wollten uns dahinter in den Hof setzen, wo wir überraschenderweise eine ganze Menge verkleidete Kinder und Jugendliche antrafen. Schon bald wurden wir von zwei kleinen Affen ausgefragt über Deutschland, unseren Familienstand und Zahnspangenbraketts (?). Ein Mann gab uns dann freundlichderweise auch Bescheid, dass es sogar eine Aufführung gibt (, nachdem die ganzen Affen verschwunden waren).

Es war total schön, die ganzen verschieden Gruppen von verschiedenem Alter tanzen zu sehen, mal mit Choreografie, mal als Affensauhaufen! 😀
Aber die Küstenkolumbianer haben das Tanzen wirklich im Blut und auch der Karneval wird total schön gefeiert, jeder macht sich total viel Mühe mit Kleid, Frisur, Schmuck und Schminke. Leider konnten oder wollten wir auch nicht länger in Barranquilla bleiben bis der richtige Karneval anfängt, aber wir hatten einen schönen, kleinen Eindruck von der Karnevalskultur.
Am nächsten Tag ging es dann nämlich schon weiter nach Santa Marta! Nach einem leckeren Früchte, Datsch-Brot und Erdnussbutter-Frühstück, wurden wir vom Busservice direkt am Hostel abgeholt. Ich habe sogar gefragt, wie lange wir brauchen werden, aber aus den angesagten 2 Stunden wurden später 4 und wir kamen erst nachmittags im Zentrum an, bezahlten den gebuchten Trek im Veranstalterbüro und brauchten erstmal was gutes zu Essen!

Danach ging es mit einem netten Taxi-Fahrer, der mir mehr über Karneval und die Tanztradition an der Küste erzählt hat, ins Dreamer Hostel. Dort mussten wir an einem großen Garagentor klingeln, wurden reingelassen und kamen zur Rezeption, an der ein singender Mitarbeiter saß. Die Zweite hat dann auch noch mitgesungen und bei der letzten Zeile haben wir dann auch noch miteingestimmt. Was eine Begrüßung!
Der Rezeptionist war aber sehr süß, hat gleich losgeplappert, uns alles erklärt und unser großes 10er-Zimmer gezeigt, in dem wir nur zu 4rt schlafen. Unsere Motivation ließ zu wünschen übrig, aber wir schafften es tatsächlich einkaufen zu gehen, umzupacken und ließen dafür den Abendporridge ausfallen. Der Tag endete dann in der Hängematte, müde vom Busfahren und gespannt auf die nächsten Tage, in denen wir nicht-erreichbar im Dschungel den Trek der Vergessenen Stadt machen werden.

Der kommentar von euch beiden ist ja wieder phantastisch, lilly dukannst das ebend und man erfährt, was ihr so erlebt. LG Oma 😘 ❤️
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Freut mich, dass es euch gefällt❤
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Einfach immer irre zum Schmunzeln deine Berichte 😅👍
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Mit Sari ist es umso lustiger 😄
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Soooo schön, dass du deine Sari jetzt bei dir hast. 😊
Die Dettinger Meute wünschen euch einen schönen und abenteuerlichen Trek in den Dschungel.
Ganz liebe Grüße von Paul, Klaus, Judith mit🐱🐶🐱
😘
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Dankeschön und liebe Grüße und knuddeleinheiten nach dettingen😊🌻🧡
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